© Roos
Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!

Psalm 112,1

Lehrtext

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.

1. Petrus 2,24-25

Feiertag

Karfreitag (Tag der Kreuzigung des Herrn)
Karfreitag (Vesper)
Karsamstagabend

Woche

10.04.2020

Erklärung

Karfreitag
Das Wort kommt vom altdeutschen 'kara', also wehklagen. Es ist der Freitag vor Ostern. An diesem Tag wurde Jesus verurteilt und gekreuzigt. Sein Tod macht den 'Sohn Gottes', als der Jesus von Nazareth nach Ostern verehrt wurde, zum Bruder aller Menschen. Sein Leiden lässt ihn allen leidenden Menschen nahe sein. Mit Jesu Tod verbindet sich auch ein besonderes Gottesverständnis: Gott teilt das Leiden und Sterben der Menschen. Darum kann Gott die Menschen in ihren Tiefen verstehen und glaubwürdig trösten. Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt der Karfreitagsgottesdienste.

Karsamstag
Das Wort kommt vom altdeutschen 'kara', also wehklagen. Es ist der Samstag vor Ostern. Es ist der Gedenktag der Grablegung Jesu. Er erinnert auch an den Passus im Glaubensbekenntnis 'hinabgestiegen in das Reich des Todes'.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Karfreitag: Gekreuzigt und gestorben
Karsamstagabend: Begraben

Wochenspruch

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3, 16

Wochenlied

Karfreitag:
O Haupt voll Blut und Wunden (EG 85)
In einer fernen Zeit (Wwdl+ 164)

Karsamstag
O Traurigkeit, o Herzeleid (EG 80)
Du Schöpfer aller Wesen (EG 485)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Sr. Christamaria Schröter

Predigttext

2. Korinther 5, (14b-18)19-21

(14bWenn einer für alle gestorben, so sind sie alle gestorben. 15Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde. 16Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. 17Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 18Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. 19Denn) Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. 20So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! 21Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Matthäus 27,(57-61.)62-66
(57Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa, der hieß Josef und war auch ein Jünger Jesu. 58Der ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm den geben. 59Und Josef nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch 60und legte ihn in sein eigenes neues Grab, das er in einen Felsen hatte hauen lassen, und wälzte einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. 61Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria; die saßen dem Grab gegenüber.) 62Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, versammelten sich die Hohenpriester und die Pharisäer bei Pilatus 63und sprachen: Herr, wir haben daran gedacht, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferweckt. 64Darum befiehl, dass man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten, und der letzte Betrug ärger wird als der erste. 65Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt. 66Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.